NON-GMO Programm Lecithin

Mit der Einführung der EG-Verordnung 1829/2003 und 1830/2003 ist eine PCR-NON-GMO Garantie für Lecithine nicht mehr ausreichend, um eine GVO- Kennzeichnung (genetisch veränderte Organismen) zu vermeiden. Vielmehr muss die komplette Rückverfolgbarkeit (from farm to folk) dokumentiert werden. Ist dies nicht der Fall, sind die Ingredienzen der Produkte kennzeichnungspflichtig, das heißt, auf dem Etikett muss erwähnt werden: „hergestellt aus gentechnisch modifizierten Organismen“ oder „gentechnisch verändert“.

LECICO IPM Lecithine sind nicht kennzeichnungspflichtig, da sie aus konventionellen Sojabohnen gewonnen werden, die Nicht Gen Modifiziert wurden. Hierüber gibt es ein vollständig dokumentiertes, auditiertes und zertifiziertes IP-System, in dem die einzelnen Saaten identifiziert und als konventionelle Sojabohnen ausgewiesen werden - das NON-GMO Programm von LECICO. Zusätzlich werden zur weiteren Absicherung, PCR Analysenergebnisse zur Verfügung gestellt. Damit kann auf eine Kennzeichnung von genetisch veränderten Organismen (GVO) auf dem Produkt und den daraus hergestellten Lebensmitteln und Futterstoffen verzichtet werden.

Die Einkaufskontrakte werden ausschließlich mit auditierten und zertifizierten Herstellern vereinbart, so dass die Lecithin Identität vom Ursprung also der Saat bis zum fertig verpackten Fass oder IBC Container zurück verfolgt werden kann. Alle einzelnen Komponenten wie Aussaat, Ernte und Lagerung bis hin zu den verschiedenen Produktionsstufen und natürlich auch alle logistischen Lieferwege unterliegen strengen Kontrollen und analytischen Untersuchungen, so dass der Weg von der Bohne bis zum fertigen Endprodukt, dem flüssigen Lecithin, in Übereinstimmung der vollen legalen Gesetzgebung entsprechen.

LECICO IPM Lecithin Lieferungen an Kunden enthalten neben dem kompletten Satz Zertifikate ein NON GMO Statement, in dem folgendes garantiert wird:

Die LECICO GmbH bestätigt hiermit, dass das Lecithin Produkt LECICO F 600 IPM, Charge Nr. ..xyz.. aus traditionellen Sojabohnen mit NON GMO Ursprung gewonnen ist. Diese Garantie ist durch komplette Rückverfolgbarkeit und diverse analytische Test entlang der Produktionskette dokumentiert. Basierend auf den zur Verfügung stehenden Dokumenten und den Ergebnissen der PCR Analysen ist eine Kennzeichnung der Ingredienzen auf den Endprodukten gemäß 1830/2003/EC, nicht notwendig.

 

Nachhaltigkeit und Verantwortung im Sojaanbau – Basler Kriterien

2004 wurden von Vertretern der unterschiedlichen Interessengruppen auf Grundlage der Basler Kriterien als praxisorientierte Definition, Anforderungen für den nachhaltigen und verantwortlichen Anbau und die Verarbeitung von Soja zunächst in Brasilien formuliert

Inhalte sind alle wichtigen internationalen  Abkommen in Hinblick auf die Umwelt und bezüglich der sozialen Verantwortung, wie SA 8000- die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Konvention über die Rechte des Kindes, International Labor Organizations, die UN Normen unter Berücksichtigung der Menschenrechte sowie der EurepGAP Standard.

Weitere Bedeutung für die Nachhaltigkeit hat die Berücksichtigung von agronomischen Faktoren wie Boden und Wasserqualität, Gebrauch von Chemikalien, Schutzmaßnahmen für die Saat und die Vermeidung gentechnisch veränderter Saaten. Aber auch die Erhaltung von empfindlichen Merkmalen des Ökosystems wie Urwälder, Regenwälder, Savannen und Feuchtgebiete. Einhaltung der sozialen Verantwortung (Corporate Social Responsibility), wie Zahlung von fairen Löhnen und Preisen, Verbot der Kinderarbeit und Zwangsarbeit, Schutz der Rechte der Beschäftigten, Sicherheit, Wohlfahrt sowie Handlung  unter ethischen Gesichtspunkten in Bezug auf Landbesitz und Eigentum.